Eine AMC-fähige Agentur auswählen: Fragenkatalog für Werbungtreibende in DACH
Kurz gesagt: Fragen Sie eine Agentur vor dem Start nach Zugriff, Eigentum an den Abfragen, Umgang mit Ihren Daten, Berichtsrhythmus und Ausstieg. Laut Amazon können mehrere Nutzer und Partner gleichzeitig auf eine AMC-Instanz zugreifen, die Instanz muss also nicht bei der Agentur liegen. Dieser Katalog ist unsere Empfehlung, keine Vorgabe von Amazon.
Zugriff und Eigentum
- Wem gehört die AMC-Instanz, und wie ist der Zugang der Agentur geregelt?
- Wem gehören die Abfragen und Workflows, und bekommen Sie sie bei Vertragsende als SQL?
- Läuft die API-Anbindung über Ihre Zugangsdaten oder über die der Agentur?
- Wer legt Schedules an, und wohin gehen die Ergebnisse (Ihr S3-Bucket oder der der Agentur)?
Daten und Datenschutz
- Welche Ihrer Daten lädt die Agentur in AMC hoch (Advertiser Data Upload oder AWS Clean Rooms), und auf welcher Rechtsgrundlage?
- Wie werden Consent-Signale und Ländercode mitgeliefert? Amazon verlangt sie für Nutzer in UK und EWR.
- Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und werden Daten an KI-Dienste weitergegeben?
Arbeitsweise und Berichte
- Wie oft wird berichtet, und aus welchen Abfragen stammen die Zahlen? Verlangen Sie die SQL, nicht nur das Dashboard.
- Wie geht die Agentur mit Aggregationsschwellen um, wenn Zeilen fehlen?
- Welche Paid Features hält sie für nötig, und was kosten sie? (Amazon-1P-Signale sind laut Amazon bis 31.12.2026 kostenlos abfragbar.)
- Wie weist die Agentur Wirkung nach, nicht nur Zurechnung?
- Welche Zertifizierungen und Praxisbelege gibt es, etwa die AMC-Zertifizierung der Amazon Ads Academy?