AMC Sandbox: Testumgebung mit synthetischen Daten, Grenzen und Tabellen
Kurz gesagt: Die AMC Sandbox ist eine Testumgebung mit synthetischen Signalen, die Struktur und Statistik echter AMC-Daten nachbilden. Sie eignet sich zum Lernen, für Query-Entwürfe und Softwareentwicklung, ohne Live-Instanzen zu stören. Ergebnisse dürfen laut Amazon nicht in Medienstrategie einfließen, weil die Daten an keine reale Kampagne gebunden sind.
Wofür die Sandbox gedacht ist
Amazon beschreibt die Sandbox als Umgebung mit denselben Funktionen wie eine AMC-Advertiser-Instanz, aber nur mit synthetischen Signalen. Das gilt auch für die Signale der Paid Features von Amazon und Drittanbietern.
- Hands-on-Lernen ohne Risiko für laufende Ausführungen.
- Signal-Untersuchung: Mit abgeschalteten Aggregationskontrollen lassen sich nicht aggregierte Zeilen ansehen.
- Query-Iteration: Abfragen mit kleineren synthetischen Datensätzen entwickeln und danach in der Advertiser-Instanz prüfen.
- Paid Features erkunden, auch außerhalb der 30-tägigen Testphase.
- Software-Entwicklung für Tool-Entwickler mit oder ohne Zugang zu Advertiser-Instanzen.
Wo die Sandbox endet
Die Sandbox-Daten sind an keine Kampagne, keine Kundenkennung und kein ASIN gebunden. Amazon sagt ausdrücklich: Ergebnisse der Sandbox nicht zur Steuerung von Medienstrategie oder Umsetzung nutzen, sondern für Tests, Demonstrationen oder als Anregung. Weniger geeignet ist sie laut Amazon für:
- Abfragen, die eine bestimmte Kampagne, ein ASIN oder eigene Parameter ansprechen,
- Abfragen mit extrem granularen Bedingungen, die in synthetischen Signalen fehlen können,
- Abfragen, die stark streuende Verteilungen oder Ausreißer erkennen sollen,
- Tests, ob die Rechenzeit bei einem bestimmten Zeitfenster scheitert.
Instanzen, die über die Instant-Self-Service-APIs angelegt wurden, enthalten laut Amazon keine Sandbox-Instanz.
Welche Tabellen es in der Sandbox gibt
Die Sandbox enthält 13 Monate rückwirkend aufgefüllter Signale; neue Daten kommen in einem rollierenden Zeitfenster hinzu. Stand der Amazon-Tabelle:
| Tabelle | In Sandbox |
|---|---|
dsp_impressions, dsp_clicks, dsp_views | ja |
amazon_attributed_events_by_conversion_time, …_by_traffic_time | ja |
sponsored_ads_traffic, conversions, conversions_with_relevance | ja |
dsp_impressions_by_matched_segments, dsp_impressions_by_user_segments | ja |
conversions_all (Flexible Shopping Insights), experian_vehicle_purchases, foursquare_visits | ja (synthetisch) |
adserver_conversions, adserver_traffic und Varianten | nein |
audience_segments_* (Audience Segment Insights) | nein |
Die Feldlisten der wichtigsten Tabellen stehen in unserer Schema-Referenz.
Aggregationskontrollen abschalten
In der Sandbox steuert der Parameter disableAggregationControls, ob die Aggregationskontrollen gelten. Abgeschaltet liefert die Abfrage Event-Zeilen der synthetischen Signale, damit Sie sehen, woraus ein Report besteht. Diese Ansicht gibt es in Advertiser-Instanzen nicht. Mit eingeschalteten Kontrollen simuliert die Sandbox den echten Reporting-Alltag.
Häufige Fragen
Kann ich in der Sandbox eigene Daten hochladen?
Ja, Amazon beschreibt den Upload von Advertiser-Daten in der Sandbox, getrennt nach Fact- und Dimension-Datensätzen. Die Sandbox ist laut Amazon mit dem Datenupload integriert.
Darf ich Sandbox-Ergebnisse für Mediaentscheidungen nutzen?
Nein. Amazon rät ausdrücklich davon ab, weil die Daten synthetisch und an keine reale Kampagne gebunden sind.