Amazon Marketing Cloud und Google Ads Data Hub im Vergleich

Kurz gesagt: Beide sind datenschutzorientierte Umgebungen, in denen Sie eigene Daten mit Ereignisdaten des Werbeanbieters verknüpfen und nur aggregierte Ergebnisse erhalten. AMC arbeitet mit Amazon-Signalen und SQL, der Ads Data Hub verknüpft Ihre Daten in BigQuery mit Google-Ereignissen. Beide bieten einen synthetischen Datensatz zum Testen.

Vergleichstabelle

Amazon Marketing CloudGoogle Ads Data Hub
GrundideeSichere, datenschutzfreundliche Cloud-Clean-Room-Lösung mit eigenen Abfragen über pseudonymisierte SignaleEigene Daten in BigQuery hochladen und mit Google-Ereignisdaten verknüpfen
ErgebnisseAggregiert; Zeilen unter den Schwellen werden gefiltertÜber eine Gruppe von Nutzern aggregiert; Zeilen können ohne Warnung gefiltert werden
Datenschutz-PrüfungenAggregationsschwellen je Feld (NONE bis VERY_HIGH)Privacy Checks, teils im Vergleich mit früheren Ergebnissen
TestumgebungSandbox mit synthetischen DatenSandbox-Datensatz mit synthetischen Daten ohne Privacy Checks
ZielgruppenEigene Audiences aus Abfragen zur Aktivierung in Amazon DSP und Sponsored AdsIn der Beschreibung für Marketer ohne Audience-Angabe; in dieser Seite nicht verglichen
DatenstandortIn dieser Seite nicht verglichenAustralien, Europa (ohne London und Zürich), Japan, USA

Was wir nicht vergleichen

Kosten, Funktionsumfang im Detail und Zielgruppen-Aktivierung beim Ads Data Hub haben wir nicht aus den Anbieterquellen belegt und nennen sie deshalb nicht. Die Tabelle stützt sich auf die Beschreibungen auf der AMC-Übersichtsseite von Amazon und auf Googles Seite zum Ads Data Hub für Marketer. Googles ältere Entwicklerdokumentation weist selbst darauf hin, dass sie unvollständig sein kann.

Quellen: Amazon Ads API: Amazon Marketing Cloud overview · Amazon Ads API: Working with AMC sandbox · Google for Developers: Ads Data Hub for Marketers (abgerufen am 2026-10-09)

Weiterlesen: AMC vs. Marketing Stream · AMC vs. Brand Analytics